Kindheit in der buergerlichen Gesellschaft

Menschliche Lebewesen werden in eine vorgefundene Gesellschaft, eine spezifische Schicht/Klasse und in ein Milieu (unmittelbare natürlich-gesellschaftliche Umgebung/Strukur) hinein geboren. Sie werden im Sozialisationsprozess daran angepasst. Dies nennt man „Erziehung“. Die unmittelbar ersten Kontaktpersonen – wie Mutter und Vater – sind die prägenden Personen und das Kind ahmt sie nach, wie dies bei allen Säugetieren vorkommt. Der homo Sapiens ist ja sowohl Natur- wie Gesellschaftswesen.

Dass der Mensch bereits in seiner Kindheit traumatisiert wird hat Arno Gruen in „Der Wahnsinn der Normalität“ dargelegt. U. a. deshalb kommt es zu solchen Wahnsinnstaten wie Amokläufen, Amokfahrten und Amokflügen (Germanwings-Absturzflug).

Ursache: Der Mensch als Gesellschaftswesen schadet dem Menschen als Naturwesen. Die Bedürfnisse des menschlichen Kleinstkindes nach Geborgenheit, Nähe, Zärtlichkeit – die dem Kind Vertrauen geben – werden kapitalistischen Sachzwängen geopfert. D.h.: Eltern werden durch die Diktatur der Ware-Geld-Beziehung dazu gezwungen, das Kind psychisch zu beeinträchtigen. Z.B. kann ein Kind nicht verstehen, warum es zwar auf dem Spielplatz und in der Kita fast alles anfassen kann – und das Kleinkind in seiner oralen Phase versucht ja auch zu ergründen, ob das, was es findet, z.B. essbar ist – aber im Geschäft / Supermarkt darf es das nicht… obwohl es bereits die Erfahrung gemacht hat, dass es Nahrungsmittel sind, die dort eingekauft werden. Deshalb protestieren die kleinen Lebewesen oftmals laut…Sie können auch z.B. „Heimarbeit“ (heute: „home-office“) nicht begreifen und protestieren gegen die Vernachlässigung, die ihnen angetan wird. Dies auch deshalb, weil der Kopf des Menschen bzw. sein Gehirn so groß ist und das Kleinstkind dafür bereit ist, schon in frühester Kindheit ganz viel zu lernen. Und Kinder sind sehr lernbegierig und wollen immer beschäftigt werden. Die ersten zwei Lebensjahre sind entscheidend, aber auch die Jahre darauf möchte das kleine Lebewesen die Welt ergründen und sich darin zurecht finden. Dies bedeutet: Alle, die mit Kindern  zu tun haben (Eltern sowie Erzieher*innen) sind gefordert und müssen sich dem Kind bzw. den Kindern widmen. Doch sind sie auch dazu gezwungen, Geld zu verdienen. Der überwiegende Teil der Gesellschaft ist damit beschäftigt und das Kindeswohl geht darin unter bzw. wird vernachlässigt. Dadurch züchtet dieses System sich Monster heran, für die dann wieder das staatliche Gewaltmonopol zuständig ist… , doch auch in den Politikern und Beamten lauert das Böse.

Und weil es gerade um Kindheit geht und ich für den #MastoAdventskalender am 13. Dezember einen Beitrag schreiben will, hier eine Geschichte von Meta MorFOSS als Alternative für „Pippi Langstrumpf“, die Mädchen leider vermittelte, dass Rechnen bzw. die Mathematik nicht ernst zu nehmen ist.

Meta Morfoss ist ein kleines Mädchen, das sich sowohl in Dinge (wie z.B. in eine Lokomotive) sowie in andere Menschen verwandeln konnte. Ich erzähle Euch Geschichte Nr. 3, da die 3 auch in 13 enthalten ist. Sie stammt von Peter Hacks externer Link, der wunderbare Kindergeschichten geschrieben hat.

Zu Hause ging es Meta so gut oder so schlecht, wie es kleinen Mädchen zu Hause einmal geht. Aber wie ging es in der Schule? Wir sehen gleich, dass das eine wichtige Frage ist, und wir wollen sie beantworten, indem wir die die Sache von ihrem Anfang an erzählen. Der Lehrer, er hieß Herr Dr. Pauli, hatte Meta aufgefordert vorzutragen, was sie über den Himmel wusste.

Meta war – das kommt bei kleinen Mädchen gelegentlich vor – in einer schauderhaften Blödellaune. Sie stand auf und äußerte mit todernstem Gesicht den folgenden Unsinn: „Der Himme ist ein großer, runder, blauer Teller. Der Abend ist eine Schokoladensoße, die, vom Rand her, auf den Teller gekippt wird. Wenn der Teller voll ist, ist Nacht. Am Morgen kommt die Sonne und leckt die Schokolade wieder ab; vermutlich ist sie eine Katze.“

„Was erzählst du uns da!“ sagte Herr Dr. Pauli. „Doch“ sagte Meta, „eigentlich bin ich sicher, dass die Sonne eine Katze ist.“ „Sag einmal“ bemerkte Herr Dr. Pauli trocken, „bist du nicht ein bisschen sehr albern?“

An dieser Stelle vewandelte sich Meta in den Professor Albert Einstein.

Der Professor Albert Einstein, das muss man wissen, lebte vor noch gar nicht so langer Zeit und war ein gütiger alter Herr mit wehenden weißen Haaren. Zugleich war er von allen Gelehrten vor oder nach ihm derjenige, der über Himmelsdinge am besten Bescheid wusste.

Meta – oder Professor Einstein, wie man will – erhob sich sehr würdig, schritt zur Tafel und schrieb mit Kreide ein paar schwierige Ausdrücke darauf, die niemand verstehen konnte, nicht einmal der Lehrer. Hiernach räusperte sie sich und sprach: „Meine hochverehrten Damen und Herren! Alle Sterne drehen sich um alle Sterne. Es gibt große und kleine Sterne, helle und dunkle, wichtigere und weniger wichtige, aber es ist keiner unter ihnen, auf den es nicht ankommt. Jeder Stern hat ein bisschen recht. Und was wir Menschen von den Sternen lernen können, ist, wie nett sie, obgleich jeder ein bisschen recht hat, sich am Ende miteinander geeinigt haben. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. (…)

Weitergeschrieben von mir: Hin und wieder einigen sich die Sterne auch darauf, einen von ihnen – als kleines Mächen, wie Meta Morfoss – auf die Erde zu schicken, damit die Menschen nett miteinander umgehen. Nicht alle von ihnen treiben so viel Schabernack oder machen so lustige Sachen, wie Meta Morfoss, sondern sind einfach nur nett und manchmal auch böse oder auch empört, wie z.B. Greta, von der Ihr sicher schon gehört habt. Und die hat auch Grund, böse und empört zu sein, weil sich die Menschen in der Politik und Wirtschaft nicht darauf einigen wollen oder können, das Klima und damit auch den „Himmel“ wissenschaftlich zum Wohlbefinden des Planeten Erde zu nutzen und zu schützen. Ich hoffe, dass bald ganz viele Sterne auf die Erde kommen, um …. (…und nun hast Du drei Wünsche frei…).

 

Über Alinka

I'm struggling for a good future for y-our (your/our) children. Ich bemühe mich um eine gute Zukunft für unsere Kinder. Wir haben nur EINE Mutter Erde und sollten sie für die nächste Generation schützen. We all are sisters and brothers, children and parents. Wir sind alle Schwestern und Brüder, Kinder und Eltern. We have only ONE mother earth and shall protect her for the following generation.
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